Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 8. September 2010:
Losungstext:
Seid nicht halsstarrig, sondern gebt eure Hand dem HERRN und kommt zu seinem Heiligtum.
2.Chronik 30,8
Lehrtext:
Der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde.
Lukas 14,23
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Projektfolder Nicaragua(PDF)

Projektfolder der Aktion Weltbibelhilfe für Nicaragua.


Bilder aus Nicaragua


Republik Nicaragua

Nicaragua ist dreimal so groß wie die Schweiz und hat mit 5,9 Mio. Einwohnern eine vergleichsweise kleine Bevölkerung.


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UBS Scripture Language Report



 
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Verteilaktion der Nicaraguanischen Bibelgesellschaft unter den Miskito.

Der Bibelgesellschaft in Nicaragua sieht einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Bibelverbreitung unter den Indianern an der Atlantikküste durch Übersetzungs- und Verbreitungsprogramme. Die Deutsche Bibelgesellschaft begleitet das Programm durch finanzielle Hilfe für Druck, Übersetzung und Translation Consultants.

Die Miskito-Bevölkerung lebt in extremer Armut. Es gibt ungefähr 310.000 Miskito-Sprecher, 90 Prozent davon leben in Dörfern ohne Wasser und Strom. Gemeindeleiter bitten dringend um mehr Bibelexemplare in der Miskitosprache. Mithilfe von Spendengeldern können 45.000 Bibelausgaben gedruckt werden, die die Mitarbeitenden der Bibelgesellschaft dann in die Gemeinden der Herrnhuter Brüder Gemeinden in Miskito-Dörfern geben. Darüber hinaus sollen 15.000 Ausgaben des Neuen Testaments mit Psalmen und Sprüchen in Grundschulen der Miskito verteilt werden. Bitte helfen Sie!


Online-Spende für die Miskito-Bibel!


Herrnhuter und Miskito Indianer
Miskito Kirche der Herrnhuter in Laguna de Perlas.

Die Mission der Herrnhuter Brüdergemeine.

Die reformierte Unitas Fratrum begann ihre Mission an der Atlantikkueste Nicaragua im Jahr 1849. Daraus ging die Iglesia Morava de Nicaragua hervor mit heute etwa 190 Gemeinden und ca. 85.000 Mitgliedern unter den verschiedenen ethnischen Gruppierungen der Miskitos, Sumo-Mayangnas, Ramas und Creoles (Schwarzen) und wenigen Mestizen. 1974 wurde die Kirche von der nordamerikanischen Mission unabhängig, die die Arbeit der Deutschen seit 1917 fortgesetzt hatten. Mit der sandinistischen Revolution trat die Kirche in einen langandauernden Konflikt mit der Regierung im Kontext des bewaffneten Konflikts der Sandinisten gegen die Contras und der Autonomiebewegung der Indianer MISURASATA / YATAMA. Ihr Zentrum hat die Kirche heute in Puerto Cabezas / Bilwi mit Verwaltung, Theologischem Seminar, Universität und den verschiedenen Werken (Frauen- und Jugendarbeit, Diakonisches Werk, Christliche Erziehung). vgl. hierzu http://www.miskito-nicaragua.de/willkom.html


Nicaraguas Kirchen
Die Kathedrale von Managua.

Die dominierende kirchliche Kraft in Nicaragua ist die katholische Kirche, der offiziell über 80 % der Bevölkerung angehören (aber nur 15 % an der Ostküste). Managua ist Sitz eines Kardinals. Während der sandinistischen Regierung kam es zu grossen Spannungen innerhalb der katholischen Kirche, weil die Amtskirche die sandinistische Regierung offen bekämpfte, während sich sogenannte "Basisgemeinden" begeistert zu den Sandinisten bekannten und von ihnen auch unterstützt wurden. In den vergangenen Jahren wanderten katholische Christen scharenweise zu den Pfingstgemeinden ab.


Nicaragua - Land im Umbruch
Managua, Hauptstadt Nicaraguas.

Nach dem Befreiungskampf gegen die Somoza-Diktatur regierte von 1979 bis 1990 die sandinistische Befreiungsfront in Nicaragua, die versuchte, einen eigenen, sozialistischen Weg zu gehen. Ihre bekanntesten Vertreter, Ernesto Cardenal und Daniel Ortega, sind heute tief zerstritten über den richtigen Weg für Nicaragua und für Lateinamerika. In demokratischen Wahlen wurden die Sandinisten im Februar 1990 abgelöst. Das Land wird seitdem von einer konservativen Regierungen geleitet (V. Chamorro, A. Aleman). Die Hoffnungen auf Stabilität und wirtschaftlichen Aufschwung haben sich noch nicht erfüllt, Hilfszusagen wurden nur zum Teil eingehalten. Die Kluft zwischen den wenigen Reichen und der grossen Mehrheit der Armen vergrössert sich wieder. Nicht zuletzt, weil ehemalige Sandinisten und Nicaragua-Sozialromantiker heute zur landbesitzenden Klasse der Ausbeuter zählen.


Webseite der Nicaraguanischen Bibelgesellschaft: