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Über uns
Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) mit Sitz in Stuttgart ist eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts, die verlegerisch und bibelmissionarisch national und international arbeitet. Sie gibt im Auftrag der EKD die Luther-Bibel heraus und fördert die weltweite Bibelverbreitung durch Projektarbeit im Verbund der United Bible Societies. Hervorgegangen ist die Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft 1981 aus dem Zusammenschluss von Evangelischem Bibelwerk und Deutscher Bibelstiftung.
[DBG-Webseite]
Geschichte der Bibelgesellschaft
1710 gründet Freiherr Carl Hildebrandt von Canstein in der Francke'schen Anstalt in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt. Seine Idee: die Bleilettern für den Druck der Bibel werden nicht mehr eingegossen, sondern bleiben Seite für Seite als "stehender Satz" erhalten. Der Bibeldruck konnte so erstmals in Großserie organisiert werden.Wenige Jahre später verließ die Millionste Bibel das Francke'schen Waisenhaus und legte die materielle Grundlage für die pietistische Grundforderung nach einer Vollbibel in jedem Haushalt.
1804 wurde unter Mitwirkung deutscher Pfarrer in London die Britische und Ausländische Bibelgesellschaft gegründet. Ihr missionarischer Impuls trägt die Bibel in die Welt des britischen Empire. Reisesekretäre der BFBS bereisen den europäischen Kontinent. Auch in den deutschen Kleinstaaten bilden sich in der Folgezeit zahlreiche Bibelgesellschaften.
1812 gründen schwäbische Kaufleute die Württembergische Bibelanstalt, die mit königlichem Postprivileg ausgestattet für anderthalb Jahrhunderte den Druck der Luther-Bibel und der wissenschaftlichen Ausgaben der Urtexte maßgeblich bestimmt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Verband der Deutschen Bibelgesellschaften gegründet und ist von Anfang an Mitglied im Weltbund der Bibelgesellschaften - United Bible Societies. Die UBS koordiniert die Arbeit der nationalen Bibelgesellschaften weltweit und sorgt für effiziente Ressourcennutzung und Verteilungsgerechtigkeit.
Die deutschen Bibelgesellschaften beteiligen sich seit Ende der 60iger Jahre mit Spendenmitteln der Aktion Weltbibelhilfe an der Arbeit der UBS. Damit wird ein Beschluß der EKD-Synode von 1965 - die finanzielle Beteiligung aller deutschen Landeskirchen an der Arbeit des Weltbundes der Bibelgesellschaften - umgesetzt. Die Aktion Weltbibelhilfe sichert seit her das Engagement der Deutschen Bibelgesellschaft für die globalen Herausforderungen der Übersetzung und Verbreitung der Bibel durch die UBS.
1981 wird aus dem Zusammenschluss von Deutscher Bibelstiftung und Evangelischen Bibelwerk die Deutsche Bibelgesellschaft als Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. Im Mai 1991 treten die Bibelgesellschaften der ehemaligen DDR der Deutschen Bibelgesellschaft bei.













































